1. Prüfungsstress abbauen
  2. Realität in der Klausurenphase
  3. Die wichtigsten Erkenntnisse

Prüfungsstress hatte jeder von uns schonmal. Um den Stress in der Klausurenphase zu überstehen, gibt es einige Tipps. Ich habe die besten Weisheiten gesammelt und berichte schonungslos ehrlich über die Realität, die ich selbst erlebe.

Prüfungsstress im Studium oder in der Schule

Als ich meine Abiturprüfungen geschrieben habe, dachte ich, dass ich den schlimmsten Prüfungsstress meines Lebens erleben würde. Doch ich irrte… Während der Klausurenphase in der Uni eröffnete sich für mich eine neue Dimension vom Prüfungsstress. Ganze BWL Bücher auswendig lernen und nebenbei gefühlte hundert Projektarbeiten. Ich selbst arbeite mich konsequent durch drei Phasen im Prüfungsstress:

  1. Verdrängung: „Ach ich habe noch Zeit zu lernen.“
  2. Realität: „Ich habe doch keine Zeit.“
  3. Panik.
  4. Produktivität pur: „Ich lerne jetzt durchgängig.“

Einige plagen in der Klausurenphase vor lauter Stress Bauchschmerzen, andere fühlen sich sogar depressiv.
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Wie kann ich Prüfungsstress abbauen?

Willst du Prüfungsstress im Studium oder in der Schule abbauen, kannst du verschiedene Techniken austesten:

  1. Zeit/Lernplan erstellen: Erstelle dir einen detaillierten Plan, an welchem Tag du für welches Modul lernen möchtest. Bestenfalls planst du sogar feste Zeiten an dem Tag zum Lernen ein. Ich selbst habe bei großen Themengebieten schon vorher festgelegt an welchem Tag ich welches Unterthema lerne.
  2. Der optimale Lernort: Suche dir einen Platz, wo du motiviert bist, auch wirklich zu lernen. Die goldenen Grundregeln: Ruhig, wenig Ablenkung und Handy aus.
  3. Pausen einplanen: Plane dir Pausen ein, die du dann auch wirklich einhältst. Es bringt nichts, Stunden auf die Lernzettel zu starren, wenn das Gehirn eh schon im Standby-Modus ist. Dann tu, was dir gut tut! Rausgehen mit Freunden (vielleicht nicht unbedingt zum Party machen), Sport etc.
  4. Lerngruppen bilden: Irgendjemand ist immer schlauer als du. Und zusammen lernen macht auch mehr Spaß. Außerdem prägt man sich Inhalte zum Beispiel selbst viel besser ein, wenn man sie anderen erklärt.
  5. Lernstrategie: Finde heraus, durch welche Sinne du dir am besten Inhalte merken kannst. Ich selbst merke mir Dinge am Besten, wenn ich sie handschriftlich zusammenfasse. Andere nehmen sich selbst auf, wie sie die Fakten vorlesen. Hier kannst du mehr Infos zu Lernstrategien finden.
  6. Ernährung in der Klausurenphase: Auch wenn das letzte woran man in dieser Zeit Gedanken verschwenden möchte eine gesunde Ernährung ist, sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass man alle wichtigen Nährstoffe zu sich nimmt. Versucht euch große Portionen vorzukochen und Obst ist eh immer eine gute Sache. Grade weil die Prüfungsphase voll Stress ist, braucht man viel Energie durch Ernährung.

Prüfungsstress überstehen- die Realität

Von meinen drei Phasen im Prüfungsstress habe ich ja bereits berichtet. In meiner Verdränungsphase kompensiere ich gerne mit Netflix & Co. In der Realisierungsphase verfalle ich schließlich in den „Motz-Modus“, heule mich bei allen aus wie schwer doch mein Leben ist und verschicke Snaps wie ich „lerne“ obwohl ich offensichtlich nicht lerne. Nachdem dann der Panikmodus aktiviert wurde, geht es dann bei mir doch noch los. Ich bekomme Ängste vor den Klausuren und setze mich ans Lernen. Bei mir stimmt der Spruch „Nichts macht produktiver als die letzte Minute“ zu hundert Prozent. Auch wenn ich von Tipp 6 überzeugt bin, ernähre ich mich im Prüfungsstress oft nicht optimal. Schokolade darf dann auch mal sein. Auch gegen Tipp 2 verstoße ich ehrlich gesagt und lerne konsequent auf der Couch oder in der Badewanne.

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Prüfungsstress – Fazit

Es gibt einige Tipps um den Stress in der Prüfungsphase zu überwinden. Doch steckt man dann selbst in der Klausurenphase, ist es häufig gar nicht so einfach, diese umzusetzen.

Jeder sollte für sich selbst die Wege finden, die einen gesunden Mittelweg zwischen Anstrengung und Entspannung bieten.

Mir hat es geholfen, mir bewusst zu machen, dass mein Leben nicht von perfekten Noten in der Uni abhängig ist. Dies macht Prüfungsstress weniger „bedrohlich“. Im Notfall kannst du beim Lernen immer noch Mut zur Lücke haben. Stress im Studium oder in der Schule ist normal, sollte jedoch nicht ungesund werden. Wenn du dich wirklich überfordert fühlst, solltest du dir Hilfe holen. An der Uni gibt es zum Beispiel häufig eine psychologische Beratungsstelle oder Workshops für Lerntechniken.

Wie geht ihr mit Prüfungsstress um ? Seid ihr entspannt oder im Panikmodus?

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