Warum ist es so wichtig, sich auch mal eine Auszeit zu nehmen?

Ich habe in letzter Zeit meine Ziele mit viel Willenskraft und Energie verfolgt.  Manchmal habe ich sogar vergessen zu essen, so vertieft war ich in meine Arbeit. Und das ist für mich ziemlich ungewöhnlich – Essen gehört zu meinen Lieblingsbeschäftigungen! Schlafen ging ich unregelmäßig und wenn schlief ich unruhig. Dann hatte ich plötzlich ein Down: Ich wurde krank, hatte keine Kraft mehr und wusste irgendwie nicht mehr weiter. Innerhalb meines Studiums hatte ich auch die meiste Zeit großen Stress. In den Semesterferien wollte ich dann eigentlich mal entspannen und mir eine Auszeit nehmen. Doch durch meine übermotivierte Phase blieb die Entspannung auf der Strecke. Und ich möchte euch nicht anlügen – ich bin nicht immer so voller Motivation! Oft liege ich immer noch auf der Couch und finde den Gedanken an drei Folgen meiner Lieblingsserie deutlich attraktiver als den Gedanken ans Fitnesstudio. Mittlerweile habe ich jedoch gelernt, mich selber immer mehr zu motivieren. Auch hierzu folgt noch ein Blogpost.

Ein Glück hatte ich schon vor längerer Zeit einen Kurzurlaub mit meinem Freund gebucht- eine perfekte Entscheidung! Also ging es letzte Woche für uns 3 Tage ins Allgäu- eine “Mini” Auszeit nehmen. Die Auszeit von eigenen Projekten, Unihausaufgaben und Haushalt war wie Balsam für meine Seele. Ich habe das Handy fast nie benutzt und habe voll und ganz im Moment gelebt. Mein Kopf konnte so endlich zur Ruhe kommen, ich hatte keinen Druck, irgendwelche Dinge zu erledigen. Zudem konnte ich so die Beziehung zu meinem Freund stärken. Gemeinsam neue Orte zu entdecken und sich nur aufeinander zu fokussieren ist eine schöne Abwechslung vom Alltag. Wir sind zusammen in den Bergen wandern gewesen, haben gutes Essen genossen und den hoteleigenen Wellnessbereich genutzt.

Was hat mir meine Auszeit gebracht?

Durch den Miniurlaub habe ich nun wieder neue Kraft um motiviert an meinen Projekten zu arbeiten. Auch habe ich neue Inspirationen durch den Abstand vom Alltag erlangen können. Durch die Auszeit ging es auch mit meiner Gesundheit bergauf: Schlafmangel ausgegelichen, Sauerstoff getankt, Stress vergessen! Was mir vor Allem aufgefallen ist: Ich habe so gut wie nichts verpasst!  Auch wenn ich fast nie mein Handy benutzt habe, ist nichts weltbewegendes passiert. Die Welt dreht sich auch weiter, wenn ich nicht jede Minute auf WhatsApp erreichbar bin oder die Snapchat-Stories meiner Freunde stalke.

Fazit- Auszeit nehmen

Letzte Woche habe ich gelernt, dass es vollkommen okay und sogar wichtig ist, sich mal eine Auszeit zu nehmen. Sie muss nicht immer über Wochen gehen. Mir haben ein paar Tage vollkommen ausgereicht, um meine Gedanken neu zu ordnen und nur auf meine Bedürfnisse zu achten.

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